Frühling – was können Sie tun? Was ist zu beachten?


In den Frühling mit der chinesischen Medizin (TCM) das Yang in der Wandlungsphase Holz entfalten Sowohl in der Natur als auch im Menschen beginnt sich das Yang zu erheben und auszubreiten. Es löst das Yin des Winters ab und bringt neue Kräfte. Die Energie dehnt sich nun in alle Richtungen aus. Seit Mitte Februar befinden wir uns im Zyklus der Fünf Elemente in der Zeit des Holzes. Der Schlüssel zum Verständnis dieses Elementes ist der Baum. Er ist in der Erde verwurzelt, oft ebenso tief wie seine Äste in den Himmel ragen. Durch die Wurzeln nimmt er Wasser und Mineralien zu seiner Ernährung auf.

Yang: der aktive und dynamische Teil unserer Energie
Ying: die substantiellen Kräfte

Das Element Holz ist dem Frühling zugeordnet, dem Neubeginn und der Kindheit und ist durch Lebendigkeit und Wachstum charakterisiert. Die problematische Seite der Holzenergie könnte man auch mit dem Sprichwort «da ist mir eine Laus über die Leber gelaufen» bezeichnen. Wut und Ärger hängen eng mit der Leber und der Gallenblase zusammen. Diese Emotionen erzeugen Hitze im Körper. Das kann den Energiefluss blockieren und zu Problemen mit der Verdauung führen. Wenn man Ärger und Frust in sich hineinfrisst, rächt sich der Körper mit Magenschmerzen, Gastritis oder Sodbrennen. Wir Menschen sollten im Frühling die Zeichen der Natur erkennen und sie nachmachen. Erleben Sie den Frühling mit Hilfe der TCM und blühen Sie auf! 

Akupunktur gegen Frühjahrsbeschwerden

Viele Menschen erleben im Frühling eine Beeinträchtigung des Leistungsvermögens und starke Mattigkeit. Auch Klagen über Wetterfühligkeit, Abgeschlagenheit und Unlustgefühle sind verbreitet. Symptome wie Heuschnupfen, Nervosität, Kreislaufschwächen, Schwindel und depressive Verstimmungen sowie Gereiztheit gehören oftmals zu den auftretenden Frühjahrsbeschwerden. Eine Behandlung mit Akupunktur kann gegen akute und gegen chronische Beschwerden angewendet werden.

Um Vitalkräfte zu aktivieren und den Körper zu stärken eignet sich eine kombinierte Behandlung von Akupunktur, Schröpfen und Tuina-Massage sowie ggf. zusätzlich eine Kräutertherapie. Im Regelfall sind zwischen acht und zehn Behandlungen empfohlen, um mit einem gesunden Abwehrsystem den Frühling sorglos geniessen zu können.